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Auf einen Blick

"Wissen ist das einzige Kapital, das sich vermehrt, wenn man es teilt." (Albert Einstein)

Medizinische Schutzklassen und Zertifikate

Normen und Sicherheit

Pikto statische Elektrizität Schutz gegen statische Elektrizität (EN 16350:2014)
Pikto Schutz chemische Risiken EN 374 Schutz gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen (EN 374)
Pikto bakteriologische Kontamination Schutz gegen bakteriologische Kontamination (EN 374)
Pikto Schutz virale Kontamination EN 374 Schutz gegen bakteriologische und virale Kontamination (EN 374)
Pikto isolierend elektrische Spannung Isolierende Schutzhandschuhe für Arbeiten unter elektrischer Spannung (EN 60903)
Pikto Schutz Schnitte und Stiche Schutz gegen Schnitte und Stiche (EN 1082)
Pikto Schutz Kälte Schutz gegen Kälte (EN 511)
Pikto Schutz gegen Hitze Schutz gegen Hitze und Feuer (EN 407)
Pikto PSA Feuerwehrleute Schutzausrüstung für Feuerwehrleute (EN 659)
Pikto radioaktive Kontamination Schutz gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination (EN 421)
Pikto mechanische Risiken Schutz gegen mechanische Risiken (EN 388) (je größer die Ziffer, desto besser die Prüfwerte)

DIN EN 455: Norm für medizinische Einmalhandschuhe

Konforme Produkte sofort finden: Diese Übersicht erklärt die DIN EN 455 und verlinkt direkt zu passenden Untersuchungs- und OP-Handschuhen in Ihrem Shop.

EN 455-1: Dichtheitsprüfung

Handschuhe müssen laut Norm dicht sein. In unserem Sortiment erfüllen diese Modelle die Anforderungen:

EN 455-2: Physikalische Eigenschaften

Diese Handschuhe übertreffen die Mindestanforderungen an Reißfestigkeit:

EN 455-3: Biologische Sicherheit

Besonders allergenarme Handschuhe nach EN 455-3:

Praxistipps mit Produktbeispielen

Für Allergiker:

Diese nitrilbasierten Handschuhe sind latexfrei und dermatologisch getestet:

Sensitive Nitrilhandschuhe »

Für lange Tragezeiten:

Atmungsaktive Modelle mit Innenseitenbeschichtung:

ComfortPlus Handschuhe »

DIN EN 374: Schutzhandschuhe gegen Chemikalien & Mikroorganismen

Die aktuelle Norm DIN EN ISO 374-1:2016+A1:2018 definiert Anforderungen für chemikalienbeständige Handschuhe. Diese Übersicht erklärt Typen, Piktogramme und Produktauswahl – inklusive direkter Links zu konformen Handschuhen in Ihrem Sortiment.

Die 5 Teile der DIN EN 374

EN ISO 374-1:2016

Terminologie und Leistungsanforderungen für chemische Risiken

Beispiel: Typ A Handschuhe

EN 374-2:2014

Bestimmung der Penetrationsresistenz

Penetrationsgetestete Modelle

EN 16523-1:2015

Permeationsprüfung (ersetzt EN 374-3)

Langzeitchemikalienschutz

EN 374-4:2013

Degradationsprüfung durch Chemikalien

Säurebeständige Handschuhe

EN ISO 374-5:2016

Schutz gegen Mikroorganismen/Viren

Virenschutzhandschuhe

Schutzklassen nach Durchbruchszeit

Typ Anforderung Beispielprodukte
Typ A ≥30 min gegen 6 Chemikalien Protect A-Max (Nitril)
Typ B ≥30 min gegen 3 Chemikalien ChemFlex B (Latex)
Typ C ≥10 min gegen 1 Chemikalie QuickShield (PVC)

*Gemäß EN 16523-1:2015 Permeationstest :cite[1]:cite[6]

Getestete Chemikalien (Codebuchstaben)

Code Chemikalie Konzentration Passende Handschuhe
A Methanol 100% AlcoholGuard
K Natronlauge 40% AlkaliProtect
L Schwefelsäure 96% AcidArmor

Vollständige Liste der 18 Prüfchemikalien nach EN ISO 374-1:2016 :cite[6]:cite[8]

Viren- und Bakterienschutz (EN 374-5)

Handschuh mit Virusschutz

Vollschutz (Viren + Bakterien)

Getestet nach ISO 16604:2004 (Methode B)

BioProtect V+
Bakterienschutzhandschuh

Basisschutz (Bakterien)

Penetrationstest nach EN 374-2:2014

BioShield Basic

Handschuh-Finder

Nach Chemikalie wählen:

Passende Handschuhe anzeigen

DIN EN 420: Allgemeine Anforderungen an Schutzhandschuhe

Die DIN EN 420 definiert Grundanforderungen für alle Schutzhandschuhe – von Passform bis Kennzeichnung. Hier die vollständige Übersicht mit Praxisbeispielen aus unserem Sortiment.

1. Wesentliche Anforderungen nach EN 420

Passform & Ergonomie

  • Mindesthandlänge: 240 mm (Größe 9)
  • Fingerspitzenabstand max. 20 mm

Unsere ErgoFit-Handschuhe übertreffen diese Anforderungen mit verstellbaren Manschetten.

Kennzeichnung

  • Pflichtangaben nach EN ISO 13688
  • Größe, Hersteller, CE-Zeichen

Beispiel: ProtectLine Basic mit vollständiger Normenkennzeichnung.

2. Konkrete Produktbeispiele

Anforderung EN 420-Konformität Passende Handschuhe
pH-Wert der Materialien 3,5 ≤ pH ≤ 9,5 SkinSafe Neutral-Handschuhe (pH 7,2)
Chrom VI-Gehalt < 3 mg/kg AllergyProtect Lederhandschuhe

Praxistipps zur Auswahl

Größenhilfe

Nutzen Sie unsere Größenberatung für die perfekte Passform nach EN 420.

Normen-Kombinationen

Viele unserer Kombi-Handschuhe erfüllen EN 420 plus Zusatznormen.

DIN EN 407: Hitze- und Flammenschutz für Handschuhe

Die Norm EN 407:2020 definiert Anforderungen an Hitzeschutzhandschuhe gegen thermische Risiken. Hier finden Sie die vollständige Erklärung mit konformen Produkten aus dem Lauroo Business Sortiment.

1. Schutzklassen nach EN 407

Symbol Risiko Stufen (1-4) Top-Produkte
Flammwidrigkeit Flammwidrigkeit 1-4 (4 = höchste Resistenz) FeuerFester Pro (Stufe 4)
Kontakthitze Kontakthitze 1-4 (bis 500°C) Hitzeshield 300°C (Stufe 3)
Strahlungshitze Strahlungshitze 1-4 Radiant Protect (Stufe 4)

2. Passende Handschuhe für Ihren Einsatzbereich

Gießereiarbeiten

Extremhitze bis 500°C:

Gießerei Elite mit Stufe 4 bei Kontakt- und Strahlungshitze

3. Häufige Normkombinationen

DIN EN 511: Schutzhandschuhe gegen Kälte – Norm erklärt

Die Norm EN 511:2006 definiert Anforderungen an Kälteschutzhandschuhe. Hier finden Sie alle Schutzklassen, Produktempfehlungen und praktische Tipps für den Wintereinsatz aus dem Lauroo Business Sortiment.

1. Die drei Schutzklassen nach EN 511

Symbol Gefahrenart Stufen (0-4) Top-Produkte
Konvektionskälte Konvektionskälte (Luft) 1-4 (4 = beste Isolation) PolarGuard (Stufe 4)
Kontaktkälte Kontaktkälte (Oberflächen) 1-4 IceProtect Pro (Stufe 3)
Wasserdichtheit Wasserdichtheit 0 oder 1 (ja/nein) AquaWinter (Stufe 1)

2. Handschuhe für Ihren Kälteeinsatz

Extremkälte (unter -40°C)

Arctic Pro mit:
  • Konvektion Stufe 4
  • Kontakt Stufe 4
  • Winddichte Membran

3. Häufige Kombinationen mit EN 511

4. Pflege von Kälteschutzhandschuhen

So verlängern Sie die Lebensdauer:

 

Die EN 1041 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Informationen festlegt, die von einem Hersteller für Medizinprodukte nach der EU-Richtlinie 90/385/EWG zu aktiven implantierbaren medizinischen Geräten und EU-Richtlinie 93/42/EWG zu Medizinprodukten zur Verfügung zu stellen sind.

Die Norm wurde 2008 veröffentlicht und zuletzt 2013 aktualisiert. Sie ist in sechs Teile gegliedert:

  • Teil 1: Allgemeine Anforderungen
  • Teil 2: Kennzeichnung
  • Teil 3: Gebrauchsanweisung
  • Teil 4: Technische Dokumentation
  • Teil 5: Verpackung und Lagerung
  • Teil 6: Dokumentation für gebrauchte Medizinprodukte

Teil 1: Allgemeine Anforderungen

Teil 1 legt die allgemeinen Anforderungen an die Informationen fest, die von einem Hersteller für Medizinprodukte zur Verfügung zu stellen sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Identifizierung des Herstellers und des Medizinprodukts
  • Verwendungszweck
  • Kontraindikationen
  • Warnhinweise
  • Pflege und Wartung
  • Entsorgung

Teil 2: Kennzeichnung

Teil 2 legt die Anforderungen an die Kennzeichnung von Medizinprodukten fest. Dazu gehören unter anderem:

  • Markierung des Medizinprodukts
  • Etikettierung des Medizinprodukts
  • Beipackzettel

Teil 3: Gebrauchsanweisung

Teil 3 legt die Anforderungen an die Gebrauchsanweisung von Medizinprodukten fest. Die Gebrauchsanweisung muss in einer Sprache verfasst sein, die der Benutzer des Medizinprodukts verstehen kann. Sie muss alle Informationen enthalten, die der Benutzer benötigt, um das Medizinprodukt sicher und ordnungsgemäß zu verwenden.

Teil 4: Technische Dokumentation

Teil 4 legt die Anforderungen an die technische Dokumentation von Medizinprodukten fest. Die technische Dokumentation muss alle Informationen enthalten, die zur sicheren und ordnungsgemäßen Verwendung des Medizinprodukts erforderlich sind. Dazu gehören unter anderem:

  • Konstruktions- und Funktionsbeschreibung
  • Testergebnisse
  • Herstellungsverfahren

Teil 5: Verpackung und Lagerung

Teil 5 legt die Anforderungen an die Verpackung und Lagerung von Medizinprodukten fest. Die Verpackung muss das Medizinprodukt vor Beschädigung und Verunreinigung schützen. Die Lagerbedingungen müssen den Anforderungen des Herstellers entsprechen.

Teil 6: Dokumentation für gebrauchte Medizinprodukte

Teil 6 legt die Anforderungen an die Dokumentation für gebrauchte Medizinprodukte fest. Diese Dokumentation muss alle Informationen enthalten, die erforderlich sind, um die Sicherheit und Wirksamkeit des Medizinprodukts bei erneuter Verwendung sicherzustellen.

Normen und Daten

Die EN 1041 bezieht sich auf folgende Normen und Daten:

  • IEC 60601-1:2005+A1:2012, Medizinische elektrische Geräte – Teil 1: Allgemeine Anforderungen für die Sicherheit einschließlich der grundlegenden Anforderungen und der allgemeinen Prüfverfahren
  • ISO 14971:2007, Medizinische Geräte – Risikomanagement für medizinische Geräte
  • ISO 9001:2015, Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen

Anwendbarkeit

Die EN 1041 gilt für alle Medizinprodukte, die in der EU in Verkehr gebracht werden. Sie ist auch für Medizinprodukte anwendbar, die in anderen Ländern hergestellt und in die EU importiert werden.

Sanktionen

Bei Verstößen gegen die EN 1041 können rechtliche Sanktionen verhängt werden. Dazu gehören unter anderem Geldbußen und Strafverfolgung.

Fazit

Die EN 1041 ist eine wichtige Norm, die die Sicherheit und Wirksamkeit von Medizinprodukten gewährleistet. Sie enthält detaillierte Anforderungen an die Informationen, die von einem Hersteller für Medizinprodukte zur Verfügung zu stellen sind.

EN ISO 13485: Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem für Medizinprodukte

EN ISO 13485 legt Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem (QMS) für Medizinprodukte fest. Sie wird von der Europäischen Normungsorganisation (EN) und der Internationalen Organisation für Normung (ISO) herausgegeben und ist weltweit anerkannt.

Die EN ISO 13485 ist in fünf Abschnitte gegliedert:

  • 0: Einleitung
  • 1: Anwendungsbereich
  • 2: Normative Verweisungen
  • 3: Begriffe und Definitionen
  • 4: Anforderungen

In diesem Artikel werden die einzelnen Abschnitte der EN ISO 13485 im Detail erläutert.

0: Einleitung

Der Einleitungsabschnitt enthält allgemeine Informationen über die EN ISO 13485, einschließlich des Zwecks, des Anwendungsbereichs und der Normativen Verweisungen.

1: Anwendungsbereich

Der Anwendungsbereichsabschnitt legt fest, für welche Organisationen die EN ISO 13485 gilt. Sie gilt für alle Organisationen, die Medizinprodukte entwickeln, herstellen, vertreiben oder in Verkehr bringen.

2: Normative Verweisungen

Der normative Verweisungenabschnitt enthält eine Liste der Normen, die für die Anwendung der EN ISO 13485 erforderlich sind.

3: Begriffe und Definitionen

Der Begriffe und Definitionen Abschnitt enthält eine Liste der Begriffe und Definitionen, die in der EN ISO 13485 verwendet werden.

4: Anforderungen

Der Anforderungen Abschnitt enthält die grundlegenden Anforderungen an ein QMS für Medizinprodukte. Diese Anforderungen sind in zehn Kapitel unterteilt:

  • Allgemeine Anforderungen
  • Managementbewertung
  • Qualitätsziele und -planung
  • Verantwortlichkeiten, Befugnisse und Kommunikation
  • Ressourcen
  • Produktrealisierung
  • Messung, Analyse und Verbesserung
  • Konformitätsbewertung
  • Kundendienst

Zu den allgemeinen Anforderungen an ein QMS für Medizinprodukte gehören unter anderem:

  • Die Organisation muss ein Qualitätsmanagementsystem implementieren und aufrechterhalten, das die Anforderungen der EN ISO 13485 erfüllt.
  • Die Organisation muss ein Managementsystem für Risiken implementieren, um sicherzustellen, dass die Medizinprodukte die Anforderungen erfüllen.
  • Die Organisation muss ein Managementsystem für Änderungen implementieren, um sicherzustellen, dass Änderungen am Medizinprodukt oder am QMS gesteuert werden.
  • Die Organisation muss ein Managementsystem für Dokumente und Aufzeichnungen implementieren, um sicherzustellen, dass Dokumente und Aufzeichnungen angemessen erstellt, verwaltet und aufbewahrt werden.

Die Anforderungen an die Produktrealisierung umfassen unter anderem:

  • Die Organisation muss ein System zur Entwicklung von Medizinprodukten implementieren, das sicherstellt, dass die Medizinprodukte die Anforderungen erfüllen.
  • Die Organisation muss ein System zur Herstellung von Medizinprodukten implementieren, das sicherstellt, dass die Medizinprodukte unter kontrollierten Bedingungen hergestellt werden.
  • Die Organisation muss ein System zur Prüfung von Medizinprodukten implementieren, das sicherstellt, dass die Medizinprodukte die Anforderungen erfüllen.

Die Anforderungen an die Konformitätsbewertung umfassen unter anderem:

  • Die Organisation muss ein System zur Bewertung der Konformität von Medizinprodukten implementieren, das sicherstellt, dass die Medizinprodukte die Anforderungen erfüllen.
  • Die Organisation muss ein System zur Überwachung von Medizinprodukten implementieren, das sicherstellt, dass die Medizinprodukte weiterhin die Anforderungen erfüllen.

Die Anforderungen an den Kundendienst umfassen unter anderem:

  • Die Organisation muss ein System für den Kundendienst implementieren, das sicherstellt, dass die Bedürfnisse der Kunden erfüllt werden.
  • Die Organisation muss ein System für die Rücknahme von Medizinprodukten implementieren, das sicherstellt, dass die Rücknahme von Medizinprodukten ordnungsgemäß durchgeführt wird.

Die EN ISO 13485 ist ein wichtiger Standard für die Hersteller von Medizinprodukten. Sie hilft den Herstellern, sicherzustellen, dass ihre Medizinprodukte die Anforderungen erfüllen und die Sicherheit der Patienten schützen.

EN ISO 16523-1: Schutz vor Chemikalien

Die EN ISO 16523-1 ist eine europäische Norm, die ein Prüfverfahren für die Bestimmung des Widerstands von Materialien gegen die Permeation von Chemikalien festlegt. Das Prüfverfahren gilt für die Beurteilung des Schutzes gegen flüssige chemische Stoffe, die nur mit flüssigen oder gasförmigen Sammelmedien erfasst werden können.

Ziel der Norm

Das Ziel der Norm ist es, eine einheitliche Methode für die Bestimmung des Widerstands von Materialien gegen die Permeation von Chemikalien zu schaffen. Dies ist wichtig, um den Schutz von Personen vor dem Kontakt mit flüssigen Chemikalien zu gewährleisten.

Prüverfahren

Das Prüfverfahren besteht aus folgenden Schritten:

  1. Das Prüfmuster wird in eine Kammer mit der zu prüfenden Chemikalie eingebracht.
  2. Die Kammer wird verschlossen und der Druck darin auf einen konstanten Wert eingestellt.
  3. Die Zeit, in der die Chemikalie das Prüfmuster durchdringt, wird gemessen.

Ergebnisse

Die Prüfergebnisse werden in Permeationsraten angegeben. Die Permeationsrate ist ein Maß dafür, wie schnell die Chemikalie das Prüfmuster durchdringt. Je niedriger die Permeationsrate, desto höher ist der Widerstand des Materials gegen die Permeation.

Anwendung

Die EN ISO 16523-1 wird in vielen Bereichen angewendet, in denen Personen vor dem Kontakt mit flüssigen Chemikalien geschützt werden müssen. Dazu gehören unter anderem:

  • Chemieindustrie
  • Pharmaindustrie
  • Landwirtschaft
  • Reinigung
  • Kosmetikindustrie

PSA-Kategorien

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) ist jede Vorrichtung oder jedes Mittel, das dazu bestimmt ist, von einer Person getragen oder gehalten zu werden, und das diese Person gegen ein oder mehrere Risiken schützen soll, die ihre Gesundheit oder ihre Sicherheit gefährden können.

PSA wird in drei Kategorien eingeteilt:

  • Kategorie 1: PSA zum Schutz vor geringfügigen Risiken, wie z. B. Schnittverletzungen durch scharfe Kanten oder Kratzer durch grobe Oberflächen.
  • Kategorie 2: PSA zum Schutz vor mittelschweren Risiken, wie z. B. Hitze, Kälte oder Strahlung.
  • Kategorie 3: PSA zum Schutz vor schweren oder tödlichen Risiken, wie z. B. giftige Gase oder Dämpfe, Explosionen oder Strahlung.

Normen und Richtlinien

Die Anforderungen an PSA werden in europäischen Normen und Richtlinien festgelegt. Die wichtigsten Normen und Richtlinien für PSA sind:

  • EG-Richtlinie 89/686/EWG: Diese Richtlinie legt allgemeine Anforderungen an PSA fest.
  • EN ISO 12492: Diese Norm legt Anforderungen an die Kennzeichnung von PSA fest.
  • EN ISO 13688: Diese Norm legt Anforderungen an die Grundanforderungen an PSA fest.

PSA-Kategorie 1

PSA der Kategorie 1 ist die niedrigste Kategorie von PSA. Sie gilt für Ausrüstung, die vor geringfügigen Risiken schützen soll.

Anforderungen

PSA der Kategorie 1 muss die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Sie muss wirksam vor den Gefahren schützen, vor denen sie schützen soll.
  • Sie muss sicher und komfortabel zu tragen sein.

Kennzeichnung

PSA der Kategorie 1 muss mit einer Kennzeichnung versehen sein, die den Hersteller, die Kategorie und andere relevante Informationen angibt.

Beispiele für PSA-Kategorie 1

Beispiele für PSA der Kategorie 1 sind:

  • Gartenhandschuhe
  • Knieschützer
  • Schutzbrillen
  • Gehörschutz

PSA-Kategorie 2

PSA der Kategorie 2 ist die mittlere Kategorie von PSA. Sie gilt für Ausrüstung, die vor mittelschweren Risiken schützen soll.

Anforderungen

PSA der Kategorie 2 muss die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Sie muss wirksam vor den Gefahren schützen, vor denen sie schützen soll.
  • Sie muss sicher und komfortabel zu tragen sein.
  • Sie muss leicht zu warten und zu reinigen sein.

Kennzeichnung

PSA der Kategorie 2 muss mit einer Kennzeichnung versehen sein, die den Hersteller, die Kategorie und andere relevante Informationen angibt.

Beispiele für PSA-Kategorie 2

Beispiele für PSA der Kategorie 2 sind:

  • Sicherheitsschuhe
  • Schutzhelme
  • Atemschutzmasken
  • Schutzkleidung gegen Flüssigkeiten und Chemikalien

PSA-Kategorie 3

PSA der Kategorie 3 ist die höchste Kategorie von PSA. Sie gilt für Ausrüstung, die vor schweren oder tödlichen Risiken schützen soll.

Anforderungen

PSA der Kategorie 3 muss die folgenden Anforderungen erfüllen:

  • Sie muss wirksam vor den Gefahren schützen, vor denen sie schützen soll.
  • Sie muss sicher und komfortabel zu tragen sein.
  • Sie muss leicht zu warten und zu reinigen sein.

Kennzeichnung

PSA der Kategorie 3 muss mit einer Kennzeichnung versehen sein, die den Hersteller, die Kategorie und andere relevante Informationen angibt.

Beispiele für PSA-Kategorie 3

Beispiele für PSA der Kategorie 3 sind:

  • Vollmasken mit Atemschutzfiltern gegen gefährliche Gase und Dämpfe
  • Schutzanzüge gegen Flüssigkeiten und Chemikalien
  • Explosionsgeschützte Kleidung
  • Lärmschutzhelme
  • Strahlenschutzkleidung

Benutzung

PSA der Kategorie 3 muss von geschultem Personal verwendet werden. Die Benutzer müssen die Anweisungen des Herstellers sorgfältig befolgen, um die Ausrüstung sicher und effektiv zu verwenden.

Wartung und Pflege

PSA der Kategorie 3 muss regelmäßig gewartet und gepflegt werden, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten. Die Wartungs- und Pflegeanweisungen des Herstellers müssen sorgfältig befolgt werden.

Entsorgung

PSA der Kategorie 3, die beschädigt oder verschmutzt ist, darf nicht weiter verwendet werden. Sie muss gemäß den Anweisungen des Herstellers entsorgt werden.

Zusammenfassung

PSA-Kategorien sind eine wichtige Klassifizierung, die hilft, sicherzustellen, dass die richtige PSA

Die Schutzausrüstung für Feuerwehrleute (EN 659) ist ein europäischer Standard, der die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung (PSA) für Feuerwehrleute festlegt. Sie ist in Deutschland und allen anderen EU-Mitgliedstaaten verbindlich.

Die Schutzausrüstung für Feuerwehrleute besteht aus folgenden Teilen:

  • Kopfschutz: Der Kopfschutz besteht aus einem Helm, der den Kopf vor Verletzungen durch fallende Gegenstände, heiße Flüssigkeiten oder Gase schützt. Der Helm muss außerdem mit einem Gesichtsschutz ausgestattet sein, der die Augen und das Gesicht vor Hitze, Rauch und Funken schützt.
  • Körperschutz: Der Körperschutz besteht aus einem Schutzanzug, der den Körper vor Hitze, Flammen, Chemikalien und Strahlung schützt. Der Schutzanzug muss aus einem widerstandsfähigen Material wie Nomex® oder Aramid® hergestellt sein.
  • Handschutz: Der Handschutz besteht aus Handschuhen, die die Hände vor Schnitten, Stichen und Hitze schützen. Die Handschuhe müssen aus einem abriebfesten Material wie Kevlar® oder Leder hergestellt sein.
  • Fußschutz: Der Fußschutz besteht aus Stiefeln, die die Füße vor Schnitten, Stichen und Hitze schützen. Die Stiefel müssen aus einem widerstandsfähigen Material wie Leder oder Kevlar® hergestellt sein.
  • Atemschutzgerät: Das Atemschutzgerät schützt die Atemwege vor Rauch, Gasen und anderen Schadstoffen. Das Atemschutzgerät besteht aus einem Atemschutzmaske, einem Atemregler und einem Atemluftbehälter.

Die Schutzausrüstung für Feuerwehrleute muss regelmäßig gewartet und geprüft werden, um sicherzustellen, dass sie in gutem Zustand ist und den Feuerwehrleuten den erforderlichen Schutz bietet.

EN 659 legt folgende Anforderungen an die Schutzausrüstung für Feuerwehrleute fest:

  • Kopfschutz:
    • Der Helm muss einen Gesichtsschutz mit Augen- und Gesichtsschutzschild haben.
    • Der Helm muss einen Kinnriemen haben, um ihn zu sichern.
    • Der Helm muss aus einem Material hergestellt sein, das gegen Hitze, Flammen, Chemikalien und Strahlung resistent ist.
  • Körperschutz:
    • Der Schutzanzug muss aus einem Material hergestellt sein, das gegen Hitze, Flammen, Chemikalien und Strahlung resistent ist.
    • Der Schutzanzug muss eng anliegen, um das Eindringen von Hitze und Flammen zu verhindern.
    • Der Schutzanzug muss mit Reflektoren ausgestattet sein, um die Sichtbarkeit des Feuerwehrmanns zu erhöhen.
  • Handschutz:
    • Die Handschuhe müssen aus einem Material hergestellt sein, das gegen Schnitte, Stiche und Hitze resistent ist.
    • Die Handschuhe müssen eine gute Griffigkeit bieten.
  • Fußschutz:
    • Die Stiefel müssen aus einem Material hergestellt sein, das gegen Schnitte, Stiche und Hitze resistent ist.
    • Die Stiefel müssen eine gute Trittsicherheit bieten.
  • Atemschutzgerät:
    • Das Atemschutzgerät muss eine Atemschutzmaske haben, die den Mund und die Nase des Feuerwehrmanns abdeckt.
    • Das Atemschutzgerät muss einen Atemregler haben, der die Atemluftmenge regelt.
    • Das Atemschutzgerät muss einen Atemluftbehälter haben, der die Atemluft für einen bestimmten Zeitraum liefert.

Die Schutzausrüstung für Feuerwehrleute ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheit von Feuerwehrleuten. Sie hilft, Feuerwehrleute vor Verletzungen und Krankheiten zu schützen, die durch ihre Arbeit verursacht werden können.

EN ISO 421: Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination

EN ISO 421 ist eine europäische Norm, die Anforderungen und Prüfverfahren für Schutzhandschuhe gegen ionisierende Strahlung und radioaktive Kontamination festlegt. Die Norm gilt für Handschuhe, die die Hand und verschiedene Teile des Arms und der Schulter schützen.

Normen

EN ISO 421 ist eine Zusammenführung der Normen EN 421:1993 und ISO 10819:1996. Die Norm wurde 2010 überarbeitet und trägt seitdem die Bezeichnung EN ISO 421:2010.

Eigenschaften

Schutzhandschuhe nach EN ISO 421 müssen folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Schutz gegen ionisierende Strahlung: Die Handschuhe müssen einen bestimmten Schutzfaktor (PF) gegen ionisierende Strahlung aufweisen. Der PF gibt an, um wie viel die Strahlung durch den Handschuh reduziert wird.
  • Schutz gegen radioaktive Kontamination: Die Handschuhe müssen die Hand vor dem Eindringen radioaktiver Partikel schützen. Dazu müssen die Handschuhe aus einem Material bestehen, das die Partikel nicht durchlässt.
  • Atmungsaktivität: Die Handschuhe müssen atmungsaktiv sein, damit die Haut atmen kann.
  • Haltbarkeit: Die Handschuhe müssen ausreichend haltbar sein, um den Schutz über einen längeren Zeitraum zu gewährleisten.

Kategorien

Schutzhandschuhe nach EN ISO 421 werden in zwei Kategorien unterteilt:

  • Kategorie 1: Handschuhe mit einem PF von 100. Diese Handschuhe bieten einen grundlegenden Schutz gegen ionisierende Strahlung.
  • Kategorie 2: Handschuhe mit einem PF von 1000 oder höher. Diese Handschuhe bieten einen höheren Schutz gegen ionisierende Strahlung.

Weitere Informationen

  • Welche Schutzhandschuhe sind die richtigen? Die richtige Schutzhandschuh-Kategorie hängt von der Art der Tätigkeit ab. Bei Tätigkeiten mit einem hohen Risiko für ionisierende Strahlung, wie z. B. in der Nuklearindustrie, sind Handschuhe der Kategorie 2 erforderlich. Bei Tätigkeiten mit einem geringeren Risiko sind Handschuhe der Kategorie 1 ausreichend.
  • Schutzhandschuhe richtig anlegen Schutzhandschuhe sollten eng anliegen, aber nicht zu eng. Sie sollten so bequem sein, dass du sie den ganzen Tag tragen kannst.
  • Schutzhandschuhe richtig pflegen Schutzhandschuhe sollten regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Dazu kannst du sie mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser abwaschen. Du kannst sie auch mit einem Imprägnierspray behandeln, um sie vor Wasser und Schmutz zu schützen.

Fazit

Schutzhandschuhe nach EN ISO 421 bieten einen wichtigen Schutz vor ionisierenden Strahlung und radioaktiver Kontamination. Sie sollten sorgfältig ausgewählt und regelmäßig gepflegt werden.

EN 16350:2014: Schutzhandschuhe mit elektrostatischen Eigenschaften

Die europäische Norm EN 16350:2014 legt Anforderungen an Schutzhandschuhe mit elektrostatischen Eigenschaften fest. Die Norm gilt für Handschuhe, die in Bereichen mit erhöhtem Risiko für elektrostatische Entladungen (ESD) verwendet werden.

Normen

Die Norm EN 16350:2014 ist eine harmonisierte Norm der Europäischen Union. Sie ist in allen EU-Mitgliedstaaten und in der Schweiz verbindlich.

Daten

Die Norm EN 16350:2014 legt folgende Daten für Schutzhandschuhe mit elektrostatischen Eigenschaften fest:

  • Obermaterial: Das Obermaterial des Handschuhs muss aus einem Material bestehen, das die Bildung elektrostatischer Ladungen verhindert.
  • Innenfutter: Das Innenfutter des Handschuhs muss aus einem Material bestehen, das die Ableitung elektrostatischer Ladungen ermöglicht.
  • Leitfähigkeit: Die Leitfähigkeit des Handschuhs muss mindestens 100 Ω/m betragen.
  • Rutschhemmung: Der Handschuh muss eine Rutschhemmung von mindestens 0,15 betragen.

Eigenschaften

Schutzhandschuhe mit elektrostatischen Eigenschaften müssen folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Sie verhindern die Bildung elektrostatischer Ladungen.
  • Sie ermöglichen die Ableitung elektrostatischer Ladungen.
  • Sie sind rutschhemmend.

Anwendung

Schutzhandschuhe mit elektrostatischen Eigenschaften werden in Bereichen mit erhöhtem Risiko für elektrostatische Entladungen verwendet. Dazu gehören beispielsweise:

  • Elektroindustrie
  • Elektronikindustrie
  • Pharmaindustrie
  • Lebensmittelindustrie

Fazit

Die Norm EN 16350:2014 ist ein wichtiges Instrument zur Sicherheit von Arbeitnehmern in Bereichen mit erhöhtem Risiko für elektrostatische Entladungen.

EN 1082: Schutzhelme gegen mechanische Einwirkungen

Die EN 1082 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Schutzhelme gegen mechanische Einwirkungen festlegt. Sie wurde 1995 erstmals veröffentlicht und zuletzt 2012 aktualisiert.

Normen

Die EN 1082 ist in zwei Teile unterteilt:

  • Teil 1: Allgemeine Anforderungen
  • Teil 2: Zusätzliche Anforderungen für Helme mit Visier

Daten

Schutzhelme nach EN 1082 müssen folgende Daten tragen:

  • CE-Kennzeichnung
  • Herstellername und -adresse
  • Modellbezeichnung
  • Normenbezeichnung
  • Schutzklasse
  • Herstellungsdatum

Eigenschaften

Schutzhelme nach EN 1082 müssen folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Stoßdämpfung: Der Helm muss einen Aufprall von 225 Joule aus einer Höhe von 1,5 Metern auf eine harte, glatte Oberfläche absorbieren.
  • Durchstichschutz: Der Helm muss einem Durchstich von einer 12 mm langen und 1,2 mm dicken Stahlnadel standhalten.
  • Visiere: Visierhelme müssen ein Visier haben, das die Augen und das Gesicht vor Verletzungen durch herabfallende Gegenstände, Spritzer und Strahlen schützt.

Schutzklassen

Schutzhelme nach EN 1082 werden in drei Schutzklassen unterteilt:

  • Klasse A: Schutz vor Stoßdämpfung und Durchstichschutz
  • Klasse B: Schutz vor Stoßdämpfung und Durchstichschutz sowie vor Strahlung
  • Klasse C: Schutz vor Stoßdämpfung und Durchstichschutz sowie vor Spritzern

Weitere Informationen

  • Welche Schutzhelme sind die richtigen? Die richtige Schutzhelm-Klasse hängt von der Art der Tätigkeit ab. Bei Tätigkeiten mit einem hohen Risiko für mechanische Einwirkungen, wie z. B. im Bauwesen, sind Helme der Klasse A oder B erforderlich. Bei Tätigkeiten mit einem geringeren Risiko sind Helme der Klasse C ausreichend.
  • Schutzhelme richtig anlegen Schutzhelme sollten eng anliegen, aber nicht zu eng. Sie sollten so bequem sein, dass du sie den ganzen Tag tragen kannst.
  • Schutzhelme richtig pflegen Schutzhelme sollten regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Dazu kannst du sie mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser abwaschen.

Fazit

Schutzhelme nach EN 1082 bieten einen wichtigen Schutz vor mechanischen Einwirkungen. Sie sollten sorgfältig ausgewählt und regelmäßig gepflegt werden.

EN ISO 388: Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken

Die EN ISO 388 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken festlegt. Die Norm gilt für Handschuhe, die vor Schnitten, Stichen, Abrieb, Durchstichen, Schlägen und Reibung schützen sollen.

Normen

Die EN ISO 388 besteht aus zwei Teilen:

  • Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren
  • Teil 2: Zusätzliche Anforderungen und Prüfverfahren

Teil 1 legt die allgemeinen Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken fest. Dazu gehören unter anderem:

  • Konstruktion: Die Handschuhe müssen so konstruiert sein, dass sie den vorgesehenen Schutz bieten.
  • Materialien: Die Handschuhe müssen aus Materialien hergestellt sein, die den vorgesehenen Schutz bieten.
  • Prüfverfahren: Die Handschuhe müssen den festgelegten Prüfverfahren standhalten.

Teil 2 legt zusätzliche Anforderungen an Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken fest. Dazu gehören unter anderem:

  • Knöchelschutz: Die Handschuhe müssen den Knöchel schützen.
  • Rutschhemmung: Die Handschuhe müssen einen Rutschwiderstand von mindestens 0,5 haben.
  • Antistatik: Die Handschuhe müssen antistatisch sein.

Daten

Die EN ISO 388 weist jedem Handschuh eine Prüfstufe zu, die die Schutzwirkung des Handschuhs angibt. Die Prüfstufen sind von 0 bis 4, wobei 0 die niedrigste und 4 die höchste Schutzwirkung darstellt.

Eigenschaften

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken müssen folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Schnittschutz: Schützt die Hände vor Schnitten.
  • Stichschutz: Schützt die Hände vor Stichen.
  • Abriebschutz: Schützt die Hände vor Abrieb.
  • Durchstichschutz: Schützt die Hände vor Durchstichen.
  • Schlagschutz: Schützt die Hände vor Schlägen.
  • Reibungsschutz: Schützt die Hände vor Reibung.

Kennzeichnung

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken müssen mit einer CE-Kennzeichnung versehen sein. Die CE-Kennzeichnung ist ein Nachweis dafür, dass die Handschuhe den Anforderungen der EN ISO 388 entsprechen.

Weitere Informationen

  • Welche Schutzhandschuhe sind die richtigen? Die richtige Schutzhandschuh-Kategorie hängt von der Art der Tätigkeit ab. Bei Tätigkeiten mit einem hohen Risiko für mechanische Einwirkungen, wie z. B. im Bauwesen, sind Handschuhe mit einer hohen Prüfstufe erforderlich. Bei Tätigkeiten mit einem geringeren Risiko sind Handschuhe mit einer niedrigeren Prüfstufe ausreichend.
  • Schutzhandschuhe richtig anlegen Schutzhandschuhe sollten eng anliegen, aber nicht zu eng. Sie sollten so bequem sein, dass du sie den ganzen Tag tragen kannst.
  • Schutzhandschuhe richtig pflegen Schutzhandschuhe sollten regelmäßig gereinigt und gepflegt werden. Dazu kannst du sie mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser abwaschen. Du kannst sie auch mit einem Imprägnierspray behandeln, um sie vor Wasser und Schmutz zu schützen.

Fazit

Schutzhandschuhe gegen mechanische Risiken sind ein wichtiger Schutz vor Verletzungen. Sie sollten sorgfältig ausgewählt und regelmäßig gepflegt werden.

Einfach und verständlich

Produkte und Materialien

Tipps: Die richtige Handschuhgröße wählen

Passende Einweg- und Schutzhandschuhe sitzen eng, aber nicht einengend.
Sie lassen sich leicht an- und ausziehen, ohne Fingerbeweglichkeit oder Handgelenk zu beschränken.
Diese Anleitung hilft beim schnellen Größefinden – für Nitril-, Latex- und Vinylhandschuhe.

  1. Handumfang messen: Maßband über die breiteste Stelle der Hand (ohne Daumen) legen. Umfang in cm ablesen.
    Was ist die Handschuhgröße?
  2. In Tabelle abgleichen: Den gemessenen Umfang der passenden Größe zuordnen (unten).
  3. Zweifel zwischen zwei Größen? Für Einweghandschuhe meist die größere Größe wählen – besonders bei stärkeren Händen.
  4. Arbeitsschutz/PSA: Bei Tätigkeiten mit Gefährdung (Chemie, Mechanik, Medizin)
    die Auswahl nach Normen und Schutzstufe treffen, z. B. EN 455 (medizinische Einweghandschuhe) und
    DGUV Regel 112-195 (Benutzung von Schutzhandschuhen).

Orientierungswerte Handschuhgrößen (Umfang über der Handfläche, ohne Daumen)
GrößeHandumfang*
XS15,5 – 17,5 cm
S17,5 – 19,5 cm
M19,5 – 21,5 cm
L21,5 – 23,5 cm
XL23,5 – 25,5 cm
XXL25,5 – 27,5 cm
3XL27,5 – 29,5 cm

*Richtwerte; je nach Modell/Norm können Abweichungen bestehen.

Für Allergiker sind Nitrilhandschuhe (NBR) häufig die beste Wahl, da sie latexfrei sind.
Bei bekannter Latexallergie Latex meiden.
In medizinischen Bereichen geben Normen wie EN 455 und
EN 374 (Chemikalienschutz) Orientierung zu Qualität und Schutzwirkung.

Woran erkenne ich, welcher Handschuh wofür geeignet ist?

Entscheidend sind Material, die Normkennzeichnung (z. B. EN 455, EN 374, EN 388, EN 407)
sowie der Einsatzbereich (Medizin, Chemie, Lebensmittelkontakt, Mechanik, Hitze/Kälte).
Hier findest du eine einfache Orientierung – plus Links zu den passenden Produkten bei Lauroo Business.

Die wichtigsten Normen auf einen Blick

  • EN 21420 – Allgemeine Anforderungen an Schutzhandschuhe (Ergonomie, Unbedenklichkeit, Kennzeichnung).
  • EN 455 – Medizinische Einweghandschuhe (Dichtigkeit, Reißfestigkeit, biologische Sicherheit).
  • EN 374 – Chemikalienschutz (Durchbruchzeiten, Piktogramme, Permeation/Degradation).
  • EN 388 – Mechanische Risiken (Abrieb, Schnitt, Weiterreißen, Durchstich).
  • EN 407 – Thermische Risiken (Hitze/Flamme).
  • Praxisleitfaden: DGUV Regel 112-195 – Benutzung von Schutzhandschuhen.

Material richtig wählen

Nitril (NBR)

Sehr gute Chemikalien- und Ölbeständigkeit, latexfrei – ideal für Medizin, Labor, Lebensmittel, Industrie.

Latex

Sehr elastisch, gute Passform/Feingefühl; bei Latexallergie meiden.

Vinyl (PVC)

Kostengünstig, für kurze, leichte Tätigkeiten; weniger elastisch/chemikalienfest.

Textil/Coatings

Nahtlose Strickhandschuhe, beschichtet (Nitril/PU/Latex) für Mechanik & Montage.

Welche Handschuhe für welchen Einsatz?

EinsatzbereichRelevante Norm(en)Geeignete MaterialienSchnell zur Kategorie
Medizin | Pflege | PraxisEN 455Nitril (latexfrei), LatexMedizinische Handschuhe
Chemie | Labor | ReinigungEN 374Nitril, Spezial-ChemikalienschutzhandschuheChemikalienschutz
Mechanik | Montage | LogistikEN 388Textil + Nitril/PU/Latex-BeschichtungMontagehandschuhe
Hitze/Flamme | Schweißen | KücheEN 407Leder/Aramid/HitzehandschuheHitzeschutz
LebensmittelkontaktLebensmittelkontaktNitril, Vinyl (lebensmittelecht)Lebensmittel-Handschuhe

Tipp: Für empfindliche Haut sind Nitrilhandschuhe oft die beste Wahl (latexfrei). Bei
speziellen Chemikalien immer das Piktogramm/Permeationslevel nach EN 374 prüfen.

Nitril Handschuhe – Eigenschaften, Einsatz & Kaufberatung

Nitril Handschuhe (NBR) sind latexfrei, reißfest und chemikalienbeständig – ideal für
Medizin, Pflege, Labor, Lebensmittel & Industrie. Hier erfahren Sie, worauf es ankommt und welche Normen gelten.

Was ist Nitril (NBR)?

Nitril ist ein synthetischer Kautschuk mit hoher Beständigkeit gegen Öle, Fette und viele Chemikalien.
Er ist latexfrei und daher eine gute Wahl bei Latexallergie.
Hintergrundwissen: Nitrilkautschuk (Wikipedia).

Vorteile von Nitril

  • Latexfrei – geeignet bei Sensitivitäten/Allergien.
  • Reiß- & durchstichfester als Vinyl; robust im Alltag.
  • Gute Chemikalienbeständigkeit (siehe EN 374).
  • Feingefühl für präzise Arbeiten, puderfrei erhältlich.
  • Lebensmittelecht je nach Ausführung/Prüfung.

Typische Einsätze

  • Medizin/Pflege, Praxis & Labor (Einmalgebrauch)
  • Reinigung, Chemie-handling (mit Normprüfung)
  • Gastronomie & Lebensmittelkontakt
  • Montage, Logistik, Industrie

Wichtige Normen & Kennzeichnungen

  • EN 455 – Medizinische Einweghandschuhe (Dichtigkeit, Reißfestigkeit, Biokompatibilität).
  • EN 374 – Schutz vor Chemikalien/Mikroorganismen (Piktogramme, Permeationslevel).
  • EN 21420 – Allgemeine Anforderungen (Tragekomfort, Unbedenklichkeit, Kennzeichnung).
  • Praxisleitfaden: DGUV Regel 112-195 – Benutzung von Schutzhandschuhen.

Die richtige Auswahl: Stärke, Oberfläche, Größe

  • Materialstärke (z. B. 0,05–0,12 mm): dünner = mehr Tastsinn, dicker = mehr Schutz/Haltbarkeit.
  • Textur/Oberfläche: glatt für Feingefühl, mikrogeraut/Grip für nasse/ölige Umgebungen.
  • Puderfrei (empfohlen): weniger Risiko für Haut/Verunreinigung.
  • Farbe: blau/weiß für Medizin & Lebensmittel, schwarz beliebt in Gastro/Studio/Industrie.
  • Größe: eng anliegend, ohne einzuschnüren. Größentabelle siehe unten.

Größenhilfe für Nitril Handschuhe

Handumfang über die breiteste Stelle (ohne Daumen) messen und in der Tabelle abgleichen:

GrößeHandumfang (cm)*
XS15,5 – 17,5
S17,5 – 19,5
M19,5 – 21,5
L21,5 – 23,5
XL23,5 – 25,5
XXL25,5 – 27,5
3XL27,5 – 29,5

*Richtwerte; je nach Modell/Norm sind Abweichungen möglich.

Zwischen zwei Größen? Für Einweghandschuhe oft die größere Größe wählen.

Nitril vs. Latex & Vinyl – Kurzvergleich

Nitril

Latexfrei, robust, chemikalienbeständig, vielseitig – Allrounder für Medizin, Labor, Industrie.

Latex

Sehr elastisch & griffig, gutes Feingefühl; bei Latexallergie ungeeignet.

Vinyl

Kostengünstig für leichte, kurzzeitige Tätigkeiten; weniger elastisch, geringere Beständigkeit.

Mehr zu Materialien: Nitril · Latex · PVC

FAQ zu Nitril Handschuhen

Sind Nitril Handschuhe lebensmittelecht?

Viele Nitril-Modelle sind für den Lebensmittelkontakt geeignet. Achten Sie auf die entsprechende Kennzeichnung/Erklärung.

Schützen Nitril Handschuhe vor Chemikalien?

Ja, je nach Modell & Prüfungen. Entscheidend sind die EN-374-Piktogramme und Permeationslevel.

Welche Größe ist richtig?

Mit Maßband Handumfang messen und mit der Tabelle abgleichen. Zwischen zwei Größen oft die größere wählen.

Puderfrei oder gepudert?

Puderfrei wird in den meisten Bereichen empfohlen: weniger Partikel, geringeres Risiko für Irritationen.

Latex Handschuhe – Eigenschaften, Einsatz & Kaufberatung

Latex Handschuhe bieten exzellentes Feingefühl und Elastizität – ideal für
präzise Arbeiten in Medizin, Pflege, Labor und Lebensmittelumgebung. Hier erfährst du,
wann Latex die beste Wahl ist und worauf du achten solltest.

Was ist Naturkautschuk-Latex?

Latex ist ein aus Naturlatex gewonnener Elastomer mit sehr hoher Dehn- und Reißfestigkeit.
Dadurch sitzen Latexhandschuhe wie eine zweite Haut und ermöglichen hervorragenden Tastsinn.
Hintergrundwissen: Naturkautschuklatex (Wikipedia).

Wichtig: Bei bekannter oder vermuteter Latexallergie
solltest du auf Nitril Handschuhe ausweichen (latexfrei).

Vorteile von Latex

  • Maximales Feingefühl & hervorragender Grip.
  • Sehr elastisch – passt sich der Hand optimal an.
  • Gute Reißfestigkeit bei dünner Materialstärke.
  • Für viele medizinische Anwendungen geeignet (EN 455).

Grenzen / Hinweise

  • Allergierisiko (Proteine im Naturkautschuk) – Alternativen: Nitril/Vinyl.
  • Chemikalienbeständigkeit teils niedriger als bei Nitril (EN 374 checken).
  • Puderfrei bevorzugen (geringeres Kontaminationsrisiko).

Typische Einsatzbereiche

  • Medizin/Pflege, Praxis & Labor – wenn höchstes Tastgefühl gefordert ist.
  • Lebensmittelkontakt (modellabhängig) – auf Kennzeichnung achten.
  • Feinmontage, Kosmetik/Studio, Hygiene- und Reinigungsarbeiten.

Wichtige Normen & Kennzeichnungen

  • EN 455 – Medizinische Einweghandschuhe (Dichtigkeit, Reißfestigkeit, Biokompatibilität).
  • EN 374 – Chemikalienschutz/Mikroorganismen (Piktogramme, Permeation).
  • EN 21420 – Allgemeine Anforderungen (Ergonomie, Kennzeichnung).
  • Praxisleitfaden: DGUV Regel 112-195 – Benutzung von Schutzhandschuhen.

Die richtige Auswahl: Stärke, Oberfläche, Größe

  • Materialstärke: dünner = mehr Tastsinn, dicker = mehr Robustheit.
  • Textur: glatt für Feinarbeit, mikrogeraut für Nässe/Grip.
  • Puderfrei: reduziert Partikel & Hautreizungen – heute Standard.
  • Größe: eng anliegend, ohne Druckstellen. Größentabelle beachten.
  • Allergien: bei Sensitivität auf Latexproteine lieber Nitril wählen.

Größenhilfe für Latex Handschuhe

Handumfang über die breiteste Stelle (ohne Daumen) messen und in der Tabelle abgleichen:

GrößeHandumfang (cm)*
XS15,5 – 17,5
S17,5 – 19,5
M19,5 – 21,5
L21,5 – 23,5
XL23,5 – 25,5
XXL25,5 – 27,5
3XL27,5 – 29,5

*Richtwerte; je nach Modell/Norm sind Abweichungen möglich.

Zwischen zwei Größen? Für Einweghandschuhe oft die größere Größe wählen.

Latex vs. Nitril & Vinyl – Kurzvergleich

Latex

Maximales Feingefühl, sehr elastisch; ideal für präzise Arbeiten. Allergierisiko beachten.

Nitril

Latexfrei, robust, oft bessere Chemikalienbeständigkeit – zur Nitril-Auswahl.

Vinyl

Kostengünstig für leichte, kurzzeitige Tätigkeiten – Vinyl ansehen.

Mehr zu Materialien: Latex ·
Nitril ·
PVC

FAQ zu Latex Handschuhen

Sind Latex Handschuhe lebensmittelecht?

Viele Modelle sind für den Lebensmittelkontakt freigegeben. Achte auf die Kennzeichnung.

Was tun bei Latexallergie?

Auf Nitril Handschuhe wechseln (latexfrei) und ggf. Allergie ärztlich abklären lassen.

Gepudert oder puderfrei?

Puderfrei wird in den meisten Bereichen empfohlen, da weniger Partikel und geringeres Irritationsrisiko.

Schützen Latex Handschuhe vor Chemikalien?

Nur modellabhängig. Für Chemikalienkontakt müssen EN-374-Angaben (Piktogramme/Permeation) beachtet werden.

Vinyl Handschuhe – Eigenschaften, Einsatz & Kaufberatung

Vinyl Handschuhe sind kostengünstige Einmalhandschuhe aus Polyvinylchlorid (PVC).
Sie eignen sich für kurze, leichte Tätigkeiten – besonders im Lebensmittelbereich, bei Reinigung
und in der Pflege – sofern keine hohe mechanische oder chemische Belastung besteht.

Was ist Vinyl (PVC)?

Vinylhandschuhe bestehen aus Polyvinylchlorid (PVC).
Sie sind latexfrei und dadurch auch für Personen mit Latexallergie geeignet.
Vinyl ist weniger elastisch als Nitril oder Latex und bietet geringere Reiß- und Chemikalienbeständigkeit.

Vorteile von Vinyl

  • Preisgünstig – ideal für große Stückzahlen.
  • Latexfrei – keine Latexallergien.
  • Weiches Material für angenehmes Tragegefühl bei kurzen Einsätzen.
  • Lebensmittelgeeignet (modellabhängig).

Grenzen / Hinweise

  • Weniger elastisch – kann schneller reißen.
  • Niedrigere Chemikalienbeständigkeit als Nitril.
  • Nur für kurzzeitige Einsätze und geringe Risiken geeignet.

Typische Einsatzbereiche

  • Lebensmittelzubereitung & Verkauf (modellabhängig lebensmittelecht).
  • Leichte Reinigungsarbeiten ohne aggressive Chemikalien.
  • Pflege- und Hygienebereich bei geringer Belastung.
  • Kosmetik- und Friseurbereich.

Wichtige Normen & Kennzeichnungen

  • EN 455 – Für medizinische Einweghandschuhe (bei Vinyl seltener erfüllt).
  • EN 374 – Chemikalienschutz/Mikroorganismen (modellabhängig).
  • EN 21420 – Allgemeine Anforderungen (Ergonomie, Kennzeichnung).
  • Praxisleitfaden: DGUV Regel 112-195 – Benutzung von Schutzhandschuhen.

Die richtige Auswahl: Stärke, Oberfläche, Größe

  • Materialstärke: Dünn für mehr Feingefühl, dicker für etwas mehr Reißfestigkeit.
  • Oberfläche: Glatt oder leicht strukturiert für besseren Grip.
  • Farbe: Transparent, blau oder weiß – oft zur Unterscheidung im Lebensmittelbereich.
  • Größe: sollte bequem sitzen, ohne stark zu spannen.

Größenhilfe für Vinyl Handschuhe

Handumfang über die breiteste Stelle (ohne Daumen) messen und in der Tabelle abgleichen:

GrößeHandumfang (cm)*
XS15,5 – 17,5
S17,5 – 19,5
M19,5 – 21,5
L21,5 – 23,5
XL23,5 – 25,5
XXL25,5 – 27,5

*Richtwerte; je nach Modell/Norm sind Abweichungen möglich.

Vinyl vs. Nitril & Latex – Kurzvergleich

Vinyl

Kostengünstig, latexfrei; ideal für kurzzeitige, leichte Einsätze.

Nitril

Robuster, bessere Chemikalienbeständigkeit, latexfrei – zu Nitril.

Latex

Sehr elastisch, bestes Feingefühl, aber Allergierisiko – zu Latex.

Mehr zu Materialien: PVC ·
Nitril ·
Latex

FAQ zu Vinyl Handschuhen

Sind Vinyl Handschuhe lebensmittelecht?

Viele Modelle sind lebensmittelgeeignet, beachte die Kennzeichnung für Lebensmittelkontakt.

Wie lange kann man Vinyl Handschuhe tragen?

Sie sind für kurzzeitige Anwendungen konzipiert und sollten nach Gebrauch entsorgt werden.

Schützen Vinyl Handschuhe vor Chemikalien?

Nur eingeschränkt. Für Chemikalienarbeit sind Nitril Handschuhe besser geeignet.

TPE Handschuhe – Eigenschaften, Einsatz & Kaufberatung

TPE Handschuhe bestehen aus thermoplastischen Elastomeren und sind
eine kostengünstige, latexfreie Alternative für leichte Anwendungen – besonders
im Lebensmittelbereich und bei hygienischen Kurzzeittätigkeiten.

Was ist TPE (Thermoplastisches Elastomer)?

TPE ist ein thermoplastischer Elastomerwerkstoff,
der die Elastizität von Gummi mit der Recyclingfähigkeit von Kunststoff kombiniert.
TPE Handschuhe sind latexfrei, weich und flexibel, jedoch weniger reißfest als Nitril oder Latex.

Vorteile von TPE

  • Preiswert – günstiger als Nitril oder Latex.
  • Latexfrei – keine Allergierisiken durch Naturkautschuk.
  • Weich & bequem für kurze Einsätze.
  • Lebensmittelgeeignet (modellabhängig).

Grenzen / Hinweise

  • Geringere Reiß- & Chemikalienbeständigkeit als Nitril/Latex.
  • Nur für kurzzeitige Tätigkeiten mit niedrigen Risiken geeignet.
  • Nicht für anspruchsvolle Labor- oder Industriearbeiten geeignet.

Typische Einsatzbereiche

  • Lebensmittelzubereitung & Verkauf.
  • Kurzzeitige Reinigungsarbeiten ohne aggressive Chemikalien.
  • Kosmetik, Friseur, Service und Hygienebereiche.
  • Einweggebrauch im Non-Medizinbereich.

Wichtige Normen & Kennzeichnungen

Die richtige Auswahl: Stärke, Passform, Einsatzdauer

  • Materialstärke: Dünn = mehr Feingefühl, dicker = stabiler.
  • Farbe: Transparent, blau, schwarz – je nach Einsatzgebiet.
  • Größe: Locker, aber nicht zu weit; TPE ist weniger elastisch als Latex/Nitril.
  • Einsatzdauer: Ideal für kurzzeitige Arbeiten bis ca. 30 Minuten.

Größenhilfe für TPE Handschuhe

Handumfang über die breiteste Stelle (ohne Daumen) messen und in der Tabelle abgleichen:

GrößeHandumfang (cm)*
S17,5 – 19,5
M19,5 – 21,5
L21,5 – 23,5
XL23,5 – 25,5

*Richtwerte; je nach Modell sind Abweichungen möglich.

TPE vs. Nitril, Latex & Vinyl – Kurzvergleich

TPE

Preiswert, latexfrei, ideal für kurzzeitige, leichte Einsätze.

Nitril

Robust, chemikalienbeständig, latexfrei – zu Nitril.

Latex

Sehr elastisch, bestes Feingefühl, aber Allergierisiko – zu Latex.

Vinyl

Preisgünstig, latexfrei, für leichte Arbeiten – zu Vinyl.

FAQ zu TPE Handschuhen

Sind TPE Handschuhe lebensmittelecht?

Ja, viele Modelle sind für den Lebensmittelkontakt zugelassen. Achte auf die Kennzeichnung.

Wie lange kann man TPE Handschuhe tragen?

Sie sind für kurze Einsätze gedacht (ca. 15–30 Min.) und sollten danach gewechselt werden.

Schützen TPE Handschuhe vor Chemikalien?

Nur eingeschränkt. Für Chemikalienarbeit sind Nitril Handschuhe besser geeignet.

PE Handschuhe – Eigenschaften, Einsatz & Kaufberatung

PE Handschuhe bestehen aus Polyethylen und sind die
preisgünstige Lösung für kurze, hygienische Tätigkeiten – besonders im
Lebensmittelbereich, bei einfachen Reinigungen und im Service.

Was ist PE (Polyethylen)?

Polyethylen (PE)
ist ein weit verbreiteter Kunststoff. PE Handschuhe sind leicht, transparent und werden
meist als lockere Überziehhandschuhe gefertigt (HDPE/LDPE). Sie sind latexfrei,
jedoch weniger elastisch & reißfest als Nitril oder Latex.

Vorteile von PE

  • Sehr preiswert – ideal bei hohem Durchsatz.
  • Latexfrei – geeignet bei Latexsensitivität.
  • Schnelles An- & Ausziehen, oft „One Size“.
  • Für Lebensmittelkontakt geeignet (modellabhängig).

Grenzen / Hinweise

  • Geringe Reißfestigkeit, kein enger Sitz.
  • Kaum Chemikalien- & mechanischer Schutz.
  • Nur für kurzzeitige, leichte Anwendungen geeignet.

Typische Einsatzbereiche

  • Lebensmittelzubereitung, Verkauf & Theke (modellabhängig lebensmittelecht).
  • Hygienische Kurzzeittätigkeiten im Service und Housekeeping.
  • Leichte Reinigungsarbeiten ohne aggressive Chemikalien.
  • Besucherschutz/Überzieher in Produktion & Lager.

Wichtige Normen & Kennzeichnungen

Die richtige Auswahl: Folienstärke, Passform, Einsatzdauer

  • Material/Folienstärke: HDPE = fester, LDPE = weicher; dicker = stabiler, dünner = mehr Tastsinn.
  • Passform: meist One Size oder S–L; sitzt locker (kein Präzisionssitz).
  • Lebensmittelkontakt: auf entsprechende Kennzeichnung achten.
  • Dauer: ideal für kurzzeitige Tätigkeiten (Minutenbereich).

Größenhilfe für PE Handschuhe

PE Handschuhe sind oft One Size (locker). Wenn Größen angeboten werden, gilt folgende Orientierung:

GrößeHandumfang (cm)*
S17,5 – 19,5
M19,5 – 21,5
L21,5 – 23,5
XL23,5 – 25,5

*Richtwerte; PE sitzt bewusst locker und dient dem kurzfristigen Hygieneschutz.

PE vs. TPE, Vinyl & Nitril – Kurzvergleich

PE

Sehr günstig, latexfrei, locker sitzend – für kurze, einfache Tätigkeiten.

TPE

Etwas komfortabler als PE, ebenfalls latexfrei – zu TPE.

Vinyl

Preisgünstig, weicher Sitz, besserer Halt als PE – zu Vinyl.

Nitril

Robust, enger Sitz & chemikalienbeständig – zu Nitril.

FAQ zu PE Handschuhen

Sind PE Handschuhe lebensmittelecht?

Viele PE Handschuhe sind für den Lebensmittelkontakt geeignet. Bitte die jeweilige Kennzeichnung beachten.

Schützen PE Handschuhe vor Chemikalien?

Nur sehr eingeschränkt. Für Chemikalienarbeit sind Nitril Handschuhe die bessere Wahl.

Warum sitzen PE Handschuhe so locker?

Sie sind als Überziehhandschuhe für den kurzfristigen Hygieneschutz ausgelegt – schnelles An- & Ausziehen hat Priorität.

Nitril Handschuhe mit Diamant-Struktur – maximaler Grip bei Nässe & Öl

Diamantstrukturierte Nitril Handschuhe (auch „diamond grip“) bieten durch ihr
erhabenes Oberflächenprofil extremen Halt – ideal in öligen, nassen und schmutzintensiven
Umgebungen. Sie sind latexfrei, robust und für anspruchsvolle B2B-Einsätze gemacht.

Was bedeutet Diamant-Struktur?

Die Oberfläche ist 3D-profiliert: kleine, erhabene „Diamanten“ erzeugen Kontaktkanten und
Drainagekanäle. Flüssigkeiten können abfließen, während die Kanten zusätzlichen Grip erzeugen.
Das verbessert die Griffsicherheit gegenüber glatten oder nur mikrogerauten Handschuhen deutlich.

Materialbasis ist Nitrilkautschuk (NBR)latexfrei, öl- und chemikalienbeständig (modellabhängig).

Vorteile der Diamant-Struktur

  • Extremer Grip bei Öl, Fett, Wasser & Reinigern.
  • Stabile Wandstärken (häufig 6–8 mil ≈ 0,15–0,20 mm) für hohe Reißfestigkeit.
  • Längere Manschette (z. B. 240–300 mm) schützt zusätzlich vor Spritzern.
  • Latexfrei & puderfrei – weniger Risiko für Irritationen.
  • Oft in Signal-Farben (z. B. Orange/Schwarz) für bessere Sichtbarkeit.

Typische Einsatzbereiche

  • Automotive, Werkstatt, Logistik – Öl/Fettkontakt, Teilehandling.
  • Gebäudereinigung & Facility – nasse/chemische Umgebung (modellabhängig).
  • Gastro & Lebensmittel – wenn lebensmittelecht deklariert.
  • Industrie & Handwerk – Montage, Lager, Instandhaltung.

Wichtige Normen & Kennzeichnungen

  • EN 21420 – Allgemeine Anforderungen (Ergonomie, Unbedenklichkeit, Kennzeichnung).
  • EN 374 – Chemikalienschutz/Mikroorganismen (Piktogramme, Permeation/Degradation).
  • EN 455 – Med. Einweghandschuhe (falls entsprechend geprüft).
  • Praxis: DGUV Regel 112-195 – Benutzung von Schutzhandschuhen.

Auswahl: Stärke, Struktur, Länge, Größe

  • Wandstärke: 6–8 mil (≈0,15–0,20 mm) = robust; dünner = mehr Tastsinn, dicker = mehr Haltbarkeit.
  • Struktur: Vollflächige Diamant-Prägung beidseitig liefert Grip innen & außen.
  • Länge: 240–300 mm schützt den Unterarm besser vor Kontaktflüssigkeiten.
  • Größe: eng anliegend, ohne einzuschnüren – siehe Größentabelle.
  • Farbe/Visibility: Orange/Schwarz für visuelles Feedback bei Schmutz/Flüssigkeit.

Größenhilfe – Diamant-Nitril

Handumfang über die breiteste Stelle (ohne Daumen) messen und abgleichen:

GrößeHandumfang (cm)*
S17,5 – 19,5
M19,5 – 21,5
L21,5 – 23,5
XL23,5 – 25,5
XXL25,5 – 27,5

*Richtwerte; modellabhängige Abweichungen möglich. Zwischen zwei Größen: meist die größere wählen.

Diamant-Struktur vs. glatt/mikrogeraut

Diamant

Maximaler Grip in Öl/Nässe, sehr robust, ideal für Werkstatt/Industrie.

Mikrogeraut

Guter Allround-Grip, mehr Tastsinn als Diamant – für Labor/Pflege häufig ausreichend.

Glatt

Bestes Feingefühl, aber weniger Halt bei nassen/öligen Oberflächen.

FAQ zu Diamant-Nitril Handschuhen

Sind Diamant-Nitril Handschuhe lebensmittelecht?

Viele Modelle sind für den Lebensmittelkontakt geeignet. Bitte auf die jeweilige Kennzeichnung achten.

Schützen sie vor Chemikalien?

Das ist modellabhängig. Maßgeblich sind die Angaben nach EN 374 (Piktogramme, Permeationslevel).

Warum sind viele Diamant-Modelle orange oder schwarz?

Für High-Visibility (Orange) oder um Schmutz/Öl zu kaschieren (Schwarz) – wichtig in Werkstatt & Industrie.

PE Schürze – hygienischer Spritz- & Nässeschutz für Lebensmittel, Pflege & Reinigung

Eine PE Schürze (Polyethylen) schützt zuverlässig vor Feuchtigkeit, Öl und Schmutz –
ideal für Lebensmittelverarbeitung, Pflege, Housekeeping und Reinigungsdienste.
Leicht, kosteneffizient, latexfrei und für den Einmalgebrauch konzipiert.

Vorteile

  • Wasser- & ölabweisend – Kleidung bleibt sauber und trocken.
  • Sehr leicht & angenehm zu tragen, auch bei langen Schichten.
  • Kosteneffizient für Bereiche mit hohem Durchsatz.
  • Latexfrei – geeignet bei Latex-Sensitivität.
  • Lebensmittelecht (modellabhängig, Kennzeichnung beachten).

Einsatzbereiche

  • Lebensmittelzubereitung, Theke, Fleischerei, Fisch, Bäckerei.
  • Pflege & Hygiene, Housekeeping, Reinigung.
  • Gastro-Küchen, Catering, Großküchen.
  • Produktion/Lager als Besucherschutz.

Die richtige Auswahl: Materialstärke, Größe, Farbe

  • Material: HDPE (= fester/steifer) oder LDPE (= weicher/flexibler).
  • Stärke: dünner = leichter & günstiger; dicker = robuster.
  • Größe: typisch ca. 70–80 cm Breite und 120–140 cm Länge.
  • Farbe: Weiß/Blau für Lebensmittel; farbige Varianten zur Bereichskennzeichnung.
  • Verpackung: lose geblockt, im Beutel oder Spenderbox – passend zu eurem Workflow.

Technische Daten (Beispielwerte)

MerkmalSpezifikation
MaterialPE (HDPE/LDPE), latexfrei
Längeca. 120–140 cm
Breiteca. 70–80 cm
Ausführunggebunden oder mit Nackenband, seitliche Bindebänder
Lebensmittelkontaktmodellabhängig, Kennzeichnung beachten
Farboptionenweiß, blau, transparent; weitere Farben je nach Modell

Hinweis: Werte variieren je nach Modell. Verbindlich sind die Angaben auf Verpackung/Datenblatt.

Normen & Fakten

Grundlagen zu Polyethylen (PE) und
Lebensmittelkontaktmaterial.
Für Auswahl & Nutzung von Schutzkleidung gilt die DGUV Regel 112-195.

FAQ zu PE Schürzen

Sind PE Schürzen lebensmittelecht?

Viele Modelle sind dafür geeignet. Bitte auf die jeweilige Kennzeichnung zum Lebensmittelkontakt achten.

Mehrfach verwenden oder Einmalgebrauch?

PE Schürzen sind als Einwegprodukt konzipiert. Bei leichter Belastung können sie kurzfristig erneut getragen werden, sollten aber regelmäßig gewechselt werden.

Welche Stärke ist sinnvoll?

Für kurzzeitige, leichte Einsätze reichen dünnere Stärken; für intensivere Tätigkeiten sind dickere PE-Folien robuster.

FFP2 & FFP3 Masken – Schutzklassen, Einsatzgebiete & Kaufberatung

FFP-Masken (Filtering Face Piece) schützen vor Partikeln, Aerosolen und Viren – entscheidend in Medizin, Industrie und Pandemievorsorge. Hier erfahren Sie, worauf es bei Auswahl, Normen und Tragekomfort ankommt.

Was sind FFP-Masken?

FFP-Masken sind partikelfiltrierende Halbmasken nach EU-Norm EN 149. Sie unterteilen sich in drei Schutzklassen:

  • FFP1 (geringe Filterleistung, z. B. gegen Staub)
  • FFP2 (94% Filterleistung, z. B. für Pflege, Handwerk)
  • FFP3 (99% Filterleistung, z. B. für Labore, Asbest)

Externer Link: Bundesanstalt für Arbeitsschutz (BAuA) zu Atemschutz

Vorteile von FFP2/FFP3-Masken

  • Viren- & Aerosolschutz (gegen COVID-19, Influenza)
  • Atemventil-Option (reduziert Wärmeentwicklung bei FFP2/FFP3)
  • Wiederverwendbar (Modelle mit NR = nicht wiederverwendbar, R = wiederverwendbar)

Typische Einsätze

  • Medizin & Pflege (Krankenhäuser, Arztpraxen)
  • Industrie & Handwerk (Staub, Fasern, Lackpartikel)
  • Öffentlicher Bereich (Pandemie-Schutzmaßnahmen)

Interne Links: PSA & Arbeitsschutz bei Lauroo

Wichtige Normen & Kennzeichnungen

  • EN 149:2001+A1:2009 – EU-Standard für partikelfiltrierende Halbmasken
  • CE-Kennzeichnung + 4-stellige Prüfstellennummer (z. B. 0123)
  • NR/R-Klassifizierung (siehe oben)

Externer Link: EU-Verordnung 2016/425 zu PSA

Die richtige Auswahl

  • Mit Ventil: Besserer Tragekomfort, aber nicht für sterile Umgebungen.
  • Ohne Ventil: Schutz für Umgebung (z. B. in Kliniken).
  • Größe: Dichtsitz ist entscheidend (Test: Einatmen → Maske soll sich leicht einziehen).

Beliebte FFP-Masken bei Lauroo Business

FAQ zu FFP-Masken

Wie lange kann man eine FFP2-Maske tragen?
Maximal 8 Stunden (NR) oder gemäß Herstellerangabe (R). Bei Durchfeuchtung sofort wechseln.

FFP2 vs. OP-Maske – was ist besser?
FFP2 schützt Träger + Umgebung, OP-Masken primär die Umgebung.

Externe Ressourcen:
Robert Koch-Institut zu Masken

Hinweis: Die Auswahl von PSA richtet sich nach der Gefährdungsbeurteilung (DGUV Regel 112-190). Beachten Sie stets Herstellerangaben.

Arbeitsschuhe – Sicherheit, Komfort & Normen im Überblick

Sicherheitsschuhe schützen Füße vor Verletzungen, Stößen und Umwelteinflüssen – unverzichtbar in Handwerk, Industrie und Logistik. Hier erfahren Sie alles zu Schutzklassen, Materialien und der richtigen Auswahl.

Was sind Arbeitsschuhe?

Arbeitsschuhe sind persönliche Schutzausrüstung (PSA) nach EN ISO 20345. Sie bieten:

  • Zehenschutz (200 Joule Widerstand = 20 kg aus 1 m Höhe)
  • Durchtrittsicherheit (Stahl- oder Composite-Einlagen)
  • Rutschhemmung (je nach Sohle für Öl, Nässe oder Chemikalien)

Externer Link: DGUV Regeln zu Sicherheitsschuhen

Schutzklassen im Vergleich

Klasse Schutzumfang Einsatzbereich
SB Grundanforderungen (Zehenschutz) Leichte Arbeiten
S1 + Energieabsorption, Antistatik Industrie, Lager
S3 + Durchtrittsicherung, Profilsohle Bau, Handwerk

Materialien & Tragekomfort

  • Leder: Robust, atmungsaktiv (ideal für lange Tragezeiten)
  • Textil: Leichter, flexibler (für warme Umgebungen)
  • Wasserdichte Membranen (z.B. Gore-Tex® für Outdoor-Jobs)

Interne Links: Arbeitsschutz-Sortiment

Beliebte Arbeitsschuhe bei Lauroo Business

FAQ zu Arbeitsschuhen

Wie finde ich die richtige Größe?
Maßband unter die Fußsohle legen (von Ferse bis Zehe) und 1 cm Zugabe rechnen. Größentabellen variieren je Hersteller.

Kann man Sicherheitsschuhe privat tragen?
Ja, viele Modelle sind auch optisch ansprechend („Urban Safety“-Styles).

Hinweis: Arbeitsschuhe müssen der Gefährdungsbeurteilung entsprechen (DGUV Regel 112-191).

Schutzoveralls kaufen – Typen, Normen & Einsatzgebiete im Vergleich

Professionelle Schutzoveralls nach EN ISO 13688 schützen vor Partikeln, Chemikalien und Witterung. ✔ Atmungsaktiv ✔ Chemikaliendicht ✔ Für Industrie, Labor & Handwerk – Jetzt Fachberatung nutzen!

Schutzoverall-Typen nach Einsatzbereich

Partikelschutz-Overall Typ 5/6

Partikel- & Flüssigkeitsschutz (Typ 5/6)

  • EN 13982-1 (Typ 5 gegen Staub)
  • EN 13034 (Typ 6 gegen leichte Chemisplash)
  • Einsatz: Bau, Asbestsanierung, Lackierarbeiten
Chemikalienschutzanzug Typ 3/4

Chemikalienschutz (Typ 3/4)

  • EN 14605 (Flüssigkeitsdicht)
  • Mit verschweißten Nähten (Typ 3)
  • Einsatz: Labor, Chemieindustrie, Gefahrguthandel

Wichtige Normen im Überblick

Norm Schutzwirkung Passende Overalls
EN ISO 13688 Grundanforderungen an Schutzbekleidung Alle Typen
EN 1073-2 Radioaktive Kontamination Strahlenschutz-Overall
EN 14126 Biologische Gefahren (Infektionsschutz) BioProtect-Overall

Materialien & Tragekomfort

Microporöse Folien

(z.B. Tyvek® Classic)

  • + Hohe Atmungsaktivität
  • – Begrenzte Chemikalienresistenz
  • Für: Trockene Partikel (Typ 5)

Laminierte Membranen

(z.B. PE/PP Mehrschicht)

  • + Flüssigkeitsdicht (Typ 3/4)
  • – Weniger atmungsaktiv
  • Für: Chemielabor, Ölindustrie

Bestseller bei Lauroo Business

Tyvek® ClassicPlus

Typ 5/6 | EN 13982-1 | 50 Stück/Karton
Details

ChemGuard Pro

Typ 3/4 | EN 14605 | Mit Reißverschluss
Details

Häufige Fragen zu Schutzoveralls

Wie entsorge ich kontaminierte Overalls richtig?

Gemäß Gefahrstoffverordnung:

  1. Chemikalien-Overalls: Spezialentsorgung (gefährlicher Abfall)
  2. Partikelschutz: Im normalen Müll (wenn nicht toxisch)
  3. Biohazard: Verbrennung bei 1200°C

Kann man Schutzoveralls waschen?

Tyvek® & Einweg-Overalls: Nein – Material verliert Schutzfunktion
Mehrweg-Overalls: Nur bei Herstellerfreigabe (max. 5-10 Waschgänge)

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